Alles erklärt am Pizza-Prozess — vom Teig bis zum Kunden.
Vom Rezept bis zum Kunden durchläuft eine Pizzeria dieselben Schritte wie Ihr Werk. Daran erklären wir sie — 8D, Ishikawa, FMEA und die Qualitätskostenrechnung. Keine Theorieseiten, keine Normen, die Ihnen vorgehalten werden.
Gebaut von Martin Schneider — zehn Jahre Lieferantenqualität auf Kundenseite, 20+ Jahre IT.
Der Pizza-Prozess
Vom Rezept bis zum Kunden: sieben Schritte, die jeder kennt — und an jedem hängt dieselbe Qualitätsmethode wie in Ihrem Werk. Mehr steckt hinter dem Namen nicht.
Dieselben sieben Schritte, eine andere Frage: Wo die Daten bereits vorliegen, wo die Vorarbeit an erster Stelle steht – und wo KI schlichtweg das falsche Werkzeug ist.
Ein Fehler, dessen Behebung am Arbeitsplatz 10 € kostet, kostet in der Endprüfung 100 € und beim Kunden 1.000 €. Derselbe Fehler — aber seither hat jeder Schritt Arbeit in das Teil gesteckt, und beim Kunden kommen Sortieraktionen, Sonderfahrten und Berichte obendrauf.
Und genau das ist Ihr größter Hebel, rückwärts gelesen: dieselbe Prüfung, einen Schritt früher, kostet ein Zehntel. Genau danach sind die Methoden unten sortiert.
Der Werkzeugkasten
Dieselbe Ordnung wie im Prozess oben — gleiche Symbole, gleiche Reihenfolge. Die Marker zeigen, was hinter jeder Methode steckt: Excel-Vorlage, ausgefülltes Beispiel, Video, Kurs.
Alle 29 Excel-Vorlagen ladenWas schlechte Qualität kostet
Nacharbeit, Ausschuss, Sortieraktionen, Reklamationen, Sonderfahrten. Die Beträge liegen verstreut in der Buchhaltung — meist hat sie nie jemand zusammengezählt. Deshalb sagt kein Bericht, was Qualität wirklich kostet.
Und die Fehlerkosten sind erst der Anfang. Es folgen drei weitere Rechnungen, die keine Kostenstelle trägt.
Nacharbeit, Ausschuss, Sortieraktionen, Reklamationen. Der größte Posten — und der am schlechtesten erfasste.
Was sind Qualitätskosten? →Qualitätsprobleme senken die Kundenzufriedenheit — und damit die Bereitschaft, Ihnen das nächste Teil zu geben.
Auswirkungen auf Kunden →Ein Fehler beim Lieferanten legt Ihre Linie still. Sonderfahrten, Bandstillstand, Pönale — bezahlt wird im Werk.
Auswirkungen auf die Lieferkette →Dauerndes Feuerlöschen mit Excel und E-Mail. Wer das lange genug macht, geht irgendwann — und nimmt das Prozesswissen mit.
Auswirkungen auf das Team →Und der Trend zeigt nach oben: höhere Kundenerwartungen, komplexere Produkte, weniger erfahrene Leute, mehr Regulierung.
Ihre Zahl in 10 MinutenDer Kostenrechner
Was fehlt, sind die Opportunitätskosten — und die übersteigen alles andere regelmäßig um das Drei- bis Fünffache.
Die klassische Rechnung zählt Ausschuss, Nacharbeit und Prüfaufwand. Sie zählt nicht den Bandstillstand beim Kunden, die Sonderfahrt um zwei Uhr nachts, die vier Leute in der Sortierhalle und den Folgeauftrag, der nie kam
Zählt fast jeder
Zählt fast niemand
meist der größere TeilDer Rechner zählt diese zweite Gruppe mit — als Opportunitätskosten und verdeckte Fehlerkosten. Solange sie fehlt, streiten Sie über die kleinere Hälfte.
Was Sie hier bekommen
Drei Sprossen, ein Ziel: Fehlerkosten, die kleiner werden. Rechner und Vorlagen bleiben dauerhaft kostenlos. Und weil man nicht senken kann, was man nicht sieht, beginnt die dritte Sprosse mit dem Sehen.
Alle drei Wege beginnen bei derselben Zahl — Ihren Fehlerkosten. Sichtbar machen, benennen, dann senken. In dieser Reihenfolge.
Kurse
Die Vorlage bringt Sie durch den nächsten Fall. Der Kurs bringt Sie durch alle danach — im eigenen Tempo, auf Deutsch und Englisch, mit Teilnahmebestätigung.
Hinter jeder Excel-Vorlage im Werkzeugkasten steht ein Kurs. So können Sie erst arbeiten und später lernen — oder umgekehrt.
Zurück zum Werkzeugkasten →Für wen
Derselbe Fehler landet auf zwei verschiedenen Schreibtischen — und wird zu zwei verschiedenen Rechnungen.
Ihnen gehört die Methode, und Ihnen gehört der Termin. Dazwischen liegt ein Tag Feuerlöschen mit Werkzeugen, die nie dafür gebaut wurden.
Sie sehen den Fehler nicht. Sie sehen, was er kostet — jedes Mal auf einem anderen Schreibtisch, und nie unter einer Position namens Qualität.
Wenn Sie das nicht selbst durcharbeiten wollen: Die Qualitätskostenanalyse macht es mit Ihnen, an Ihren eigenen Zahlen.
QualitätskostenanalyseWer dahintersteht
Martin Schneider
Gründer · Qualitätsmanagement
Qualität lässt sich nicht herbeisparen. Fehlerkosten schon.
Zehn Jahre Lieferantenqualität auf Kundenseite, 20+ Jahre IT — davon sieben bei der Implementierung der Finanz- und Controllingsysteme, in denen sich diese Kosten verstecken.
30 Minuten, kostenlos, keine Unterlagen nötig.
Keine Zusammenfassungen von Dingen, die überall stehen. Das sind die Muster, über die ich immer wieder stolpere — in 8D-Reports, die gut gemeint waren, in Berichtssystemen, denen niemand traut, in Problemen, die zweimal gelöst wurden.